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Über uns

Titelblatt des Preußischen Correspondenten.Der Preußische Correspondent erschien erstmalig 1813 und begleitete den gesamten Verlauf der Befreiungskriege der Verbündeten preußischen und russischen Kräfte gegen den Ursupator und selbsternannten Tyrannen-Kaiser Napoleon.

Mit der Wiederauflage des Preußischen Correspondenten setzen wir die Arbeit unter vergleichbaren Bedingungen fort, denn am heutigen 31. Juli 2019 schreiben wir den einhundertundfünften Jahrestag der Erklärung des Kriegszustandes im Deutschen Reich.

Wir, das sind Angehörige des Preußischen Staates und dadurch Deutsche, Angehörige des ewigen Bundes und demütige Untertanen des Königs von Preußen. Schließlich sind wir Preußen, und zwar die gleichen Preußen wie jene von Hohenfriedberg, von Zorndorf, von Liegnitz, von Auerstädt und Jena. Wir sind die Preußen von der Katzbach, vom Hagelsberg, von Möckern und Leipzig, von Ligny und Waterloo, von Königgrätz, von Sedan, Verdun und auch jene von Stalingrad.

Wir sind Preußen, die dazu beitragen wollen, der immer deutlicher und bedrückender werdenden Tyrannei das Ende zu bereiten. Wir wollen Fackeln in der Finsternis sein. Wir wollen dem Lügengeist den Garaus machen und wir wollen unseren Teil dazu beitragen die Deutschen zurück in die goldene Zukunft führen, die ihnen vor exakt einhundert Jahren gestohlen wurde. Wir wollen dafür sorgen, dass ein frischer Geist herrscht, der ein alter Geist ist, nämlich der preußische Geist, jener Geist unserer Väter, der die deutschen Stämme und Völker zur Einheit unserer Vaterländer führte.

Wir verteidigen die Zukunft des ewigen Bundes und wir werden die Deutschen siegreich aus diesem Krieg begleiten, es damit den ehrwürdigen Chefredakteuren Niebuhr und Schleiermacher gleich tun.  Der Tag der Freiheit und des Friedens wird bald kommen, er ist unvermeidlich, und ohne Tränen werden wir die unwürdigen Enkel besserer Väter vergehen sehen.

Euch, die ihr ohne Glauben und Hoffnung seid, wollen wir an jene düstere Zeit erinnern, welcher der Preußische Correspondent entstammt: „Selbst unter den preußischen Patrioten wurde vielfach bezweifelt, ob es noch möglich sei, dieses Bastardsvolk dem deutschen Geiste wiederzugewinnen. In Darmstadt, Nassau, überall das gleiche Wesen: Kriecherei vor dem Occupator, durchfahrende Strenge gegen das eigene Volk.“ Mit diesen Worten schildert Heinrich von Treitschke die Zeit der napoleonischen Besatzung Deutschlands und er macht damit eines ganz deutlich: Die deutsche Geschichte wiederholt sich. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass die deutsche Freiheit – und insbesondere die deutsche Freiheit des Geistes – siegreich auch aus diesem Krieg hervorgeht.

„Der Preußen Losung ist die Drei: Recht, Licht und Schwert.“ ist die Leitlinie, die uns Generalfeldmarschall August Neidhart von Gneisenau mit auf den Weg gibt. Seit einhundert Jahren sind Kräfte am Werk, die das Recht mit Füßen treten, die das Licht verdunkeln und die einem preußischen Mann sein Schwert nicht gönnen. Sie fürchten ihn, weil das Recht ihm höchstes Gut, das Licht ihm heiligste Pflicht und sein Schwert ihm die Freiheit bedeutet. Nichts fürchten die Mächte der Finsternis mehr als tapfere Preußen, die ritterlich für die Freiheit eintreten.

„Ich glaube allerdings, daß meine Zeitung so viel als mein Gewehr nützen kann.“
Barthold Georg Niebuhr, Chefredakteur des Preußischen Correspondent am 9. April 1813.

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