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Kaiser Wilhelm II. war kein Freimaurer.

Schon das Bildnis des letzten regierenden Kaisers Wilhelm II. in der Gedächtniskirche zeigt dem geneigten Betrachter durch eine deutliche germanische Symbolsprache unmissverständlich an: Kaiser Wilhelm II. war kein Freimaurer.

Das Bulletin maconnique der Großen Loge in Frankreich schrieb:

„Der junge Kaiser weigerte sich vor seiner Thronbesteigung dem Bunde beizutreten. Das wird für unseren Orden kein großes Unglück sein. Unseres Erachtens können sich die deutschen Freimaurer nur Glück wünschen… Sie können durch die Abneigung, welch letzterer gegen die Freimaurerei zu hegen scheint, sich nur geehrt fühlen. Es ist einem Despoten trotz allen guten Willens, von dem er beseelt sein mag – es sei denn, daß er abdanke – einfachhin unmöglich, die Grundsätze der Freimaurerei mit der ganz eigenartigen Moral der Staatsräson diesem transzendenten Gesetzbuch zu vereinbaren, in welchem die Fürsten im voraus die Lossprechung von all ihren Verbrechen finden. Friedrich III. [der 99 Tage Kaiser] wäre dies auch nicht gelungen… sein Sohn aber wäre der Freimaurerei nie in einer anderen Absicht beigetreten, als um dieselbe besser knebeln und von der wahren Aufgabe abdrängen zu können.“

„Wilhelm II. möchte Deutschland wieder zum Mittelalter zurück führen. Er kann mit solchen Bestrebungen nur das Ende der Hohenzollern beschleunigen. Der Weg von Ludwig XIV. bis Ludwig XVI. ist nicht so weit und in unserem mit Dampf und Elektrizität arbeitenden Zeitalter wäre es leicht möglich, daß das deutsche Volk einige Zwischenstufen überspränge, um rascher zum Ziel zu gelangen. Die Freimaurer werden sich ebenso wenig einschüchtern lassen wie die Sozialisten…“

Da der Kaiser sich nicht einweihen lassen will, werden sie das Deutsche Volk einweihen, und wenn die kaiserliche Regierung die Freimaurerei verfolgt, werden diese die Republik Deutschland aufrichten.

Die Kampfansage der Freimaurerei in Frankreich an Kaiser Wilhelm II., von dessen Regierungsantritt der Jude eine Förderung der nationalen und völkischen Belange des Deutschen Volkes befürchtete, ist klar und deutlich, nicht minder die Erwartung, daß die Freimaurerei in Deutschland eine politische Bewegung gegen die Monarchie im Sinne des von Frankreich gegebenen Beispiels hervorrufe, wenn der Kaiser sich freimaurerischem Willen nicht restlos füge.

aus
Kriegshetze und Völkermorden in den letzten 150 Jahren.
Ludendorffs Volkswarte Verlag, 1931.

3 Kommentare

  1. Stefan A. Hobrack Stefan A. Hobrack 11. März 2021

    Sehr geehrte Herren, getreue Landsleute,

    mit Freude lese icih die Bestätigung dafür, dass unser letzter Kaiser nicht bei diesen finsteren Freimaurer-Gesellen war…;-)-…!
    Aber wie steht es mit seinem Vater, Wilhelm dem I. in derselben Sache? Und wie mit Otto von Bismarck? Von Friedrich dem Großen ist dessen Mitgliedschaft in der Loge zweifelsfrei bekannt (leider…).
    Kann also es sein, dass Wilhelm der II. von Bismarck, unter anderem*, darum entlassen hatte, weil auch er Freimaurer war (sicher gab es weitere bzw. andere Gründe…)…?

    Wo Sie mehr darüber wissen, oder auch in Erfahrung zu bringen vermögen, bin ich für Ihre aufrichtige Antwort im Vorhinein schon dankbar…!

    Bis dahin: „Gott mit uns!“

    Hochachtungsvoll

    Stefan A. Hobrack

    • Niebuhr Niebuhr 11. März 2021

      Dann ein herzliches Gott zum Gruße, werter Stefan. Gerne bringen wir auch hier ein wenig Licht ins Dunkel.
      Auch die Freimaurerei wurde unterwandert, besetzt und in ihr Gegenteil verkehrt. Es gab (und gibt) in der Maurerei dunkle wie lichte Kräfte, und erste haben seit einer geraumen Weile die Oberhand gewonnen.

      So war beispielsweise auch der Napoleon-Bezwinger Generalfeldmarschall Gebhart Leberecht von Blücher ein Freimaurer, unter anderem in der Loge „Pax inimica malis“ (lat., etwa: Friede – Feind des Bösen). Ob er eine dunkle oder lichte war? Entscheide selbst anhand seiner Rede in der Loge in Bautzen am 18. September 1813:

      „Ich habe von Jugend auf die Waffen für mein Vaterland geführt und bin darin grau geworden; ich habe den Tod in seiner fürchterlichsten Gestalt gesehen und sehe ihn noch täglich vor Augen; ich habe Hütten rauchen und ihre Bewohner nackt und bloß davongehen sehen, und ich konnte nicht helfen. So bringt es das Treiben und Toben der Menschen in ihrem leidenschaftlichen Zustand mit sich. Aber gerne sehnt sich der bessere Mensch aus diesem wilden Gedränge heraus, und segnend grüße ich die Stunde, wo ich mich im Geiste mit guten, treuen Brüdern in jene höhere Regionen versetzen kann, wo ein reines, helles Licht uns entgegenstrahlt. Heilig ist mir daher die Maurerei, der ich bis zum Tode treulich anhängen werde, und jeder Bruder wird meinem Herzen stets teuer und wert sein.“

      Man beachte die Sterne seines Maurer-Porträts: Es sind sechszackige Sterne (verhehlte Hagall-Rune) statt der heute gebräuchlichen fünfzackigen Sterne:
      Mauer-Portrrät von Generelfeldmarschall Blücher

  2. Stefan A. Hobrack Stefan A. Hobrack 22. März 2021

    Ebenfalls ein aufrichtiges „Gott zum Gruße!“, werter Niebuhr!

    Und danke für die schnelle iteressante Antwort! In diesem Zusammenhang bitte ich daher die große Verspätung meiner eigenen Antwort zu entschuldigen! Diese Verzögerung hat nicht etwa vermeintliches Desinteresse zum Grunde, sondern vielmehr Zweierlei. Zum ersten meine Pflichterfüllung in meinem Dienst als Baumeister (liegt mir persönlich näher, als der „Architekt“). Und zum zweiten die aktuelle „Gesamtsituation“ (sprich der uns allen auferlegte „Offene Vollzug“), der vor allem dazu führt, dass wir in der Freizeit niemanden treffen können. Ich gestehe offen, dass mir dies durchaus zusetzt…;

    Zwischenzeitlich habe ich mich auch fortgebildet, und mir die beiden Vorträge von Sasha angehört („Deutscher oder DEUTSCH?“ und „Die Lösung der Deutschen Frage“). Klingt alles gut und richtig, also folge-richtig (Gott sei dank…;-)-…!

    Habe dennoch, oder vielleiciht gerade eben dadurch, inzwischen eher noch mehr Fragen, die ich dann in Bälde auch gerne stellen will (heute ist´s dafür schon wieder zu spät…;-)-…!

    Nur noch kurz zu Generalfeldmatschall von Blücher (und seiner Rede), zu mir, und zur Freimaurerei: Ich selbst bin durch einen ganz konkreten Anlass vor genau 11 Jahren zu Aufwachen gekommen. Seitdem bin ich auf der Suche, wie wir unsre Deutsche Heimat (doch nocoh…) retten können(?)…! Bzw. WER das kann, und vor allem auch, was mich selbst betrifft, mit WEM sich dieser Einsatz lohnt(?)…!

    Eine Einstellung hat sich dadurch bei mirr immer mehr gefestigt, Männer, und auch Organisationen, nicht länger nach deren Reden zu bewerten, sonden nach ihren TATEN! Wie ja schon JESUS sagt: „An ihren Früchten (also werken) sollt ihr sie erkennen!“ In diesem Sinne hat ein Mann wie von Blücher ohnehin schon meine größte Hochachtung (oder, was hätte er noch mehr für uns tun können…?…)…! Dazu gehören weitere deutsche Ehrenmänner, wie ein von Gneisenau, Scharnhorst, von Molkte, Theodor Körner…! Interessant zum Thema „Freimaurer“ ist auch, dass Blücher´s größter Feind (napoleon) ebenfalls Freimaurer war. Damals gab´s da also offensicchtlich noch eine tiefe Spaltung unter diesen „Brüdern“. Heute, da bin ich mir ganz sicher, gibt es nicht mal mehr die, denn die sind inzwischen vollständig auf der ganz ganz dunklen Seite der Macht…; Und das hat vor allem etwas mit Vertretern eines `ganz bestimmten Volkes`zu tun…(was seinerseits widerum eine interessante Verbindung zu den Hagall-Runen herstellt..;-). Da gehören auch so Unter-Clubs wie „Lion´s“ und „Rotary“ dazu.

    Aber „gut“, konzentrieren WIR UNS auf die HELLE Seite, von PFLICHT und RECHT!

    Also dann:
    „Gehabe er sich wohl!“
    (bis möglichst bald wieder…;-)-

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